Der Prozess in der Seelsorgeeinheit "Horb - Miteinander unterwegs"

  • Februar 2016: KGR-Klausur auf der Liebfrauenhöhe, moderiert von Susanne Tepel: Focus auf die vier Haltungen, die das hauptberufliche pastorale Personal in den jeweiligen Predigten thematisiert hatten: vertrauen – lassen – erwarten – wertschätzen
  • Klausur 2017 zusammen mit M. Himmel in Mühringen: Focus auf Strukturdebatten, wie das Thema der Gesamtkirchengemeinde oder des Gemeinschaftlichen Kirchenpflegeamtes
  • Klausur im Januar 2018: Entscheidung gegen ein Gemeinschaftliches Kirchenpflegeamt (GKPA) aller 8 Gemeinden
  • Der Zweckverband Kindertagesstätte: Die  betroffenen KGRs der SE hatten sich mit Ausnahme von Nordstetten dazu bereit erklärt, einen Zweckverband Kindertagesstätte für die Dekanate Freudenstadt und Calw (ZV) zu bilden. Dieser ZV wird vom VZ aus betrieben. Er kam zum 1.1.2019 zustande.
  • Visitation am 15.5.2019 durch komm. Dekan Armin Noppenberger

Vor und nach KiamO

Das Ziel bei den Menschen sein und ihre Bedürfnisse wahrnehmen und aufgreifen, wird unserer Botschaft und unserem Auftrag zur Evangelisierung gemäß schon seit langem getan. Neues ist hinzugekommen.

Hierbei scheint es uns wichtig zu sehen, dass wir in vielem wie z. B. in den Kasualien kirchenferne Menschen ansprechen und in manchem Tun kirchennahe. Interessanterweise gehören zu beiden Kategorien die Gottesdienste an anderen Orten.

Perspektive

  • ab 2019 den ZV testen und das GKPA dann weiter entwickeln, wenn die Zeit dazu reif ist
  • Ausloten, welche Gottesdienst- oder liturgische Formen es gibt, nicht um die sonntägliche Eucharistiefeiern oder WGF zu ersetzen, sondern im Sinne von can. 1248 § 2 oder auch von can. 213 zu schauen, welche Liturgie oder geistlichen Güter die Menschen vor Ort ansprechen.
  • Mit HIlfe der Projektstelle "Ehrenamtskoordination" das Ehrenamt und z. B. die Anerkennungskultur im Ehrenamt weiter entwickeln.

Fazit

  • Es gab KiamO schon vor 2015
  • An den Haltungen ist weiterhin insbesondere an dem, was alles getan und angeboten wird, zu arbeiten, da das Lassen in den Gemeinden schwer fällt
  • Strukturfragen sind auf dem Weg
  • Wir machen uns Gedanken über die Zeit, in der nicht mehr selbstverständlich Eucharistiefeiern oder WGF angeboten werden können
  • Die Kasualien sind ebenso wichtig wie die Überarbeitung der Katechese, vgl. letzte Seite, mit der sich unsere SE beim Dekanatsforum 2018 präsentierte. Das, was wir tun, wollen wir biblisch fundiert und gut, d. h. zeitgemäß tun.