Presseerklärung im Landkreis zu den Präsenzgottesdiensten an Karfreitag und Ostern

Kirchen sprechen sich für einheitliche Regelung bei den Präsenzgottesdiensten aus

Das evangelische und das katholische Dekanat sprechen sich bezüglich den öffentlich gefeierten Gottesdiensten an Karfreitag und den Osterfeiertagen für eine einheitliche Lösung aus. Dies haben die Dekane Werner Trick und Anton Bock mit Landrat Dr. Klaus Michael Rückert so besprochen, der diese Vorgehensweise begrüßte. In dieser nicht einfach zu entscheidenden Frage sollten die Kirchengemeinden hilfreiche Kriterien haben, die Ihnen helfen, eine Entscheidung zu finden. Denn es geht bei Karfreitag und Ostern um die wichtigsten christlichen Feiertage. Dies betonen Dekan Werner Trick vom evangelischen Kirchenbezirk Freudenstadt, Dekan Anton Bock vom katholischen Dekanat Freudenstadt und Pastor Michael Mäule als kommissarischer Vorsitzender der ACK Freudenstadt. Mit dieser gemeinsamen Erklärung wollten die Verantwortlichen die verbindlichen Vorgaben ihrer jeweiligen Kirchenleitungen abwarten, die ihre Vorgaben jeweils mit der Landesregierung abgesprochen hatten. Zuvor hatten sie sich ausführlich mit den Pfarrerinnen, Pfarrern und Verantwortlichen im Dekanat und des Kirchenbezirks über diese Vorgehensweise beraten. Demnach können Gottesdienste wie in den vergangenen Wochen unter strenger Berücksichtigung der Hygieneschutzmaßnahmen gefeiert werden, also Ordnerdienste, Dokumentation der Anwesenden, Desinfektion, FFP2 Masken oder medizinische Einwegmasken während der Gottesdienste, gutes Lüften der Kirchenräume und der notwendige Abstand in den Sitzreihen, der eine begrenzte Teilnehmerzahl zur Folge hat.

Der Grenzwert, bei dem Präsenzgottesdienste abgesagt werden müssen, wurde von der jeweiligen Kirchenleitung in Absprache mit der Landesregierung festgelegt. Damit aber haben die Kirchengemeinden eine klare Vorgabe, die bei einer Entscheidung nicht außer Acht zu lassen ist. Deutlich betonen die Vertreter der Kirchen, dass die Entscheidung, Präsenzgottesdienste zu feiern oder auf Gottesdienste in digitaler Form, Livestreamgottesdienste, Hausgottesdienste oder Telefongottesdienste zu setzen, kein entweder oder, sondern vielmehr ein sowohl als auch bedeuten. Denn die meisten Gemeinden sind hier erfahren und konnten im vergangenen Jahr viele Erfahrungen sammeln, welche Formen bei den Menschen angekommen sind und Akzeptanz gefunden haben.

Die Kirchen werden sich in unserem Landkreis an die Vorgaben der Behörden halten, die aktuelle Entwicklung der Inzidenzwerte im Blick haben und bei Bedarf entsprechend reagieren.