Die erste heiße Phase ist eingeläutet
Informationen zum Entwicklungsprozess „Kirche der Zukunft“ im Dekanat Freudenstadt
Mittlerweile befinden sich der Entwicklungsprozess „Kirche der Zukunft“ und das Programm „Seelsorge in neuen Strukturen“ in der ersten heißen Phase: Nun geht es darum, konkrete Vorschläge zu entwickeln, wie die künftigen Raumschaften (Kirchengemeinden) konkret aussehen könnten. Dazu ist die Steuerungsgruppe des Katholischen Dekanates Freudenstadt bis März 2026 in den verschiedenen Seelsorgeeinheiten des Dekanates unterwegs, um über diesen Prozess zu informieren.
Die aktuellen Optionen des Dekanats
Laut den Vorgaben der Diözese können 1,6 Raumschaften gebildet werden (bei 80 Raumschaften). Da der ländliche Raum berücksichtigt werden sollte, gibt es aktuell zwei Optionen:
- Eine große Raumschaft im Landkreis
- Zwei kleinere Raumschaften im Landkreis (vermutlich FDS: Diaspora und große Fläche mit Baiersbronn und Alpirsbach und Horb historisch Katholisch mit vielen kleinen Kirchengemeinden und Kirchorten)
Öffnung der Landkreisgrenzen
Die Kreisgrenzen wurden von der Diözese geöffnet. Gespräche an den Rändern sind erlaubt und erwünscht. Grundsätze Ausgangspunkt der Überlegungen sind die bestehenden Seelsorgeeinheiten und Gesamtkirchengemeinden in den jeweiligen Dekanaten, da hier bereits Kooperationserfahrungen vorliegen; davon kann auch abgewichen werden, wenn den Kriterien für eine Raumschaftsumschreibung dadurch nachweislich besser Rechnung getragen wird.
Der Entwicklungsprozess „Kirche der Zukunft“ im Dekanat Freudenstadt im Überblick
Mitglieder der Steuerungsgruppe im Dekanat Freudenstadt
Anton Bock (Dekan), Michael Zörner (gewählter Vorsitzender Dekanatsrat), Hubert Würth (Leiter Verwaltungszentrum), Elisabeth Wütz (Dekanatsreferentin)
Der zeitliche Ablauf
▪ bis Mitte März 2026: Information und Gespräche mit den einzelnen Seelsorgeeinheiten
▪ Gespräche in den Kirchengemeinderäten, bilaterale Gespräche unter den verschiedenen Gemeinden, Meinungsbildung und Sondierung
▪ 18 April 2026: Klausurtag Liebfrauenhöhe
▪ 3. Mai 2026: Abgabe der Vorschläge der Kirchengemeinden an die Steuerungsgruppe
▪ bis 7. Mai: Die Steuerungsgruppe des Dekanats sammelt und prüft alle Vorschläge der KG. Auf der Basis der Vorschläge wird ein Vorschlag für die Umschreibung der Raumschaften im Dekanat entwickelt.
▪ 7. Mai: Studientag mit einer ersten Zusammenstellung der Raumschaftsumschreibungen auf Diözesanebene und ggf. danach weitere Klärungen
▪ 19./ 20.6.2026: Diözesanrat (danach weitere Beratungen)
▪ Beschluss geplant am 27./ 28. November 2026
Termine in den Seelsorgeeinheiten mit allen KGRs im Rahmen einer öffentlichen Sitzung
Ziele:
▪ Direkte Information der Verantwortungsträger und weitere Interessierter in den Seelsorgeeinheit
▪ Resonanz auf die möglichen Optionen und erste Tendenzen
▪ Anregung zu intensiven Überlegungen in den einzelnen Kirchengemeinden anhand der von der Diözesanen Kriterien
29.1.2026 Eutingen 19 Uhr (Wütz/Zörner)
9.2.2026 Baiersbronn 20 Uhr (Bock/Wütz)
11.2.2026 Freudenstadt 19.30 Uhr (Bock/Wütz)
26.2.2026 Steinachtal (Grünmettstetten) 20 Uhr (Bock/Wütz)
5.3.2026 Waldachtal (Lützenhardt) 20 Uhr (Wütz/Zörner)
17.3.2026 Horb (Mühringen) 19 Uhr (Bock/Wütz/Zörner)
Klausurtagung auf der Liebfrauenhöhe
Am 18. April 2026 wird es von 9.30 bis 15.30 Uhr auf der Liebfrauenhöhe eine dekanatsweite Klausur geben, an der die gewählten Vorsitzenden und deren Stellvertreter, der Dekanatsrat und die hauptamtlichen pastoralen Mitarbeiter:innen teilnehmen werden.
Anfang Mai sind dann die Kirchengemeinden aufgefordert einen ersten Vorschlag zu machen, welche der Optionen für sie infrage kommen könnten. Weitere Informationen zum Verfahren gibt es bei den Sitzungen vor Ort.
Ziele:
▪ einen gemeinsamen Vorschlag im Dekanat entwickeln
▪ Vor- und Nachteile offen diskutieren
▪ Wichtige Entscheidungskriterien finden
▪ Wichtige Bedürfnisse und Befürchtungen kennen
Regionalkonferenzen mit Bischof Dr. Klaus Krämer (immer 16.30 – 18.30 Uhr)
- Freitag, 6. März 2026, in Rottweil (Heilig-Kreuz-Münster)
- Freitag, 17. April 2026, in Ochsenhausen (Basilika St. Georg)
- Freitag, 24. April 2026, in Bad Waldsee (Pfarrkirche St. Peter)
- Freitag, 8. Mai 2026, in Kornwestheim (Kath. Gemeindehaus St. Martinus)
- Freitag, 12. Juni 2026, in Öhringen (St. Joseph Kirche)
- Freitag, 10. Juli 2026, in Schwäbisch Gmünd (Heilig-Kreuz-Münster)
- Freitag, 17. Juli 2026, in Rottenburg (St. Martin Dom) → wird gestreamt!
►►► Bis 2030 schließen sich so die 1020 Kirchengemeinden der Diözese Rottenburg-Stuttgart zu 50 bis 80 Raumschaften zusammen. Wie das abläuft, zeigt das Erklärvideo der Diözese auf Youtube.


