„Das Zentrum des Jugendreferats“

Ursula Nafz-Wehle verlässt das Horber Dekanatshaus in Richtung Steinachtal

Seit über zwölf Jahren ist sie laut Dekanatsreferentin Elisabeth Wütz quasi „das Zentrum des Jugendreferats“ im Katholischen Dekanat Freudenstadt: Die Verwaltungsangestellte Ursula Nafz-Wehle arbeitet seit Februar 2014 im Jugendreferat. In dieser Zeit hat sie einige Jugendreferentinnen und Jugendreferenten erlebt, gleich dreimal den Aktenplan überarbeitet und vielerlei Veranstaltungen mitorganisiert. Ab 1. August 2026 wird sie sich nun ganz den Aufgaben im Pfarrbüro der Seelsorgeeinheit Steinachtal widmen, in dem sie bereits seit 2012 mit einem Stellenanteil eingesetzt ist.

Bei ihrer Verabschiedung am Dienstag, 28. Juli 2026, im Dekanatshaus in Horb wurde schnell klar, dass sie vom Team des Jugendreferats und von vielen Mitarbeitenden im Dekanat vermisst werden wird. Die Worte der Kolleginnen und Kollegen waren voller Wertschätzung und die Geschenke äußerst kreativ. „Für ihr Netzwerk und die gewissenhafte Arbeit ist sie bekannt und geschätzt“, betonte Jugendseelsorgerin Majella Vater, während Personalreferentin Jenny Dörner vom Bischöflichen Jugendamt die herzliche Art von Ursula Nafz-Wehle lobte.

Dekanatsreferentin Elisabeth Wütz, die Ursula Nafz-Wehle in ihrer Zeit als Jugendreferentin eingestellt hat, fand für jeden Buchstaben des Alphabets eine gute Eigenschaft der scheidenden Kollegin: von „B wie bienenfleißig“ über „F wie Finanzministerin“ bis hin zum „Zentrum des Jugendreferats“. „Zum Glück gehen Sie uns nicht ganz verloren“, freute sich Dekan Anton Bock darüber, dass Ursula Nafz-Wehle weiterhin im Dekanat arbeiten wird. Die Jugendseelsorgerin Majella Vater und der neue Jugendreferent Maximilian Wolfrum verabschiedeten ihre Kollegin sogar in Reimform: „Mit Wehmut lassen wir dich gehen, du kannst uns aber jederzeit wiedersehen!“

28.07.2026 | Text und Fotos: Volker Schmid